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Kino.to – war’s das?

Wer Twitter nutzt, hat es sicher bereits mitbekommen: Kino.to ist down und die – mutmaßlichen – Betreiber festgenommen. Einige aus Deutschland, einer aus Spanien. Wer Details wissen möchte, liest hier am besten bei Gulli oder eRecht24 weiter. ;)

Die Seite sollte ja eigentlich jeder kennen – ein “Verzeichnis”, in dem auf aktuelle Serien, Kinofilme etc. gelinkt wurde, die man sich dann streamen konnte. Gehostet wurde selbst nix, dafür nutzte man externe Dienste. Warum die Webseite überhaupt so lange überleben konnte? Gute Frage… Hieß ja mal, dass man die Seite nicht abschalten konnte, da die Server irgendwo in Togo oder sonst wo standen, wo man hier eben nicht ran kommt. Jetzt ging es jedenfalls doch und die Seite wurde gleich etwas “aufgehübscht”.

Schade, eigentlich. Oder? :|


Update:
Die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) möchte nun gegen die Nutzer von Kino.to vorgehen. Damit könnten Sie jedoch Pech haben, da die Provider die IP-Adressen eigentlich nur 7 Tage speichern. ;)
Der GVU-Geschäftsführer, Dr. Matthias Leonardy, hat jetzt außerdem in einem Blogeintrag dargelegt, warum das Streamen solcher Filme über Kino.to seiner Auffassung nach strafbar ist…

Hoffentlich sagt bald mal ein kluger Richter, dass das Streamen solcher Inhalte legal ist. Zumindest für den Nutzer. :)

08.06.2011 — Internet, , , , — Johann